Nach aussen wirkst du stabil. Verlässlich. Stark. Für alles und für alle.
Du bist die, die alles regelt, mitdenkt und irgendwie alles zusammenhält.
Du reisst dich zusammen, weil Aufgeben keine Option für dich darstellt, du hangelst dich von einer Erholungsinsel zur nächsten, den du sagst dir immer wieder: "es passt schon"...
Und trotzdem gibt es diese Momente …
… in denen du dich selbst kaum noch spürst und du dich von dir abgeschnitten fühlst.
… in denen deine Geduld schneller endet, als du willst.
… in denen du müde bist, aber nicht sagen kannst, wovon genau.
Dein Körper ist angespannt und dein Kopf hört nicht auf zu rotieren,
auch wenn „eigentlich nichts los“ ist.
Und gleichzeitig fragst du dich immer öfter:
Warum komme ich immer wieder an denselben Punkt zurück?
Warum fühlt sich alles schwerer an, als es aussehen sollte?
Du zweifelst an dir.
An deiner Belastbarkeit.
An deiner Sensibilität.
Aber vielleicht bist du nicht 'falsch'.
Vielleicht arbeitet dein Nervensystem einfach nach einem genetischen Code, den du noch nicht kennst.